Früher habe ich die Berliner Techno-Szene unsicher gemacht und mich von einem Exzess zum anderen gefeiert. Nach einer sich immer tiefer drehenden Spirale aus Rausch und Runtergekommen wollte ich raus aus meinem Leben. Und kam nach Mexiko.

Airen – Skandalblogger im mexikanischen Outback

Früher habe ich die Berliner Techno-Szene unsicher gemacht und mich von einem Exzess zum anderen gefeiert, manchmal geschleppt. Im legendären Club Berghain spielte sich mein Leben ab, daneben arbeitete ich in einer Unternehmensberatung.

Meine Erlebnisse habe ich mir in einem Blog von der Seele geschrieben, der später in Buchform erschien. Dass mein Buch „Strobo“ so einschlug, hat mich selbst überrascht.

Nach einer sich immer tiefer drehenden Spirale aus Rausch und Runtergekommen wollte ich raus aus meinem Leben. Und kam nach Mexiko. Die Spirale drehte sich erst mal weiter – jetzt unter Palmen. Ich schrieb mein zweites Buch „I am Airen Man“.

Mittlerweile habe ich auch Mexiko-Stadt hinter mich gelassen und wohne in einem idyllischen 1400-Seelendorf im Herzen Mexikos. Hier finde ich die Ruhe, die ich für meine neue schreiberische Tätigkeit brauche: Als Journalist berichte ich für große deutsche Tageszeitungen und übermittle ein Sammelsurium an Themen aus meiner neuen in die alte Heimat.

Ob Kambô, das Wundermittel aus dem Giftfrosch, auf den Spuren mexikanischer Drogenbosse, auf den Spuren mexikanischer Drogenbosse oder Tepito, der irrste Markt Mexikos – für ausgefallene Themen hatte ich schon immer ein Faible. Aber auch Reisereportagen, etwa über die Tequila-Route, oder kritische Berichte wie zur Gewalt in Acapulco gehören zu meinem Repertoire.

Neulich schickte mich die FAZ nach Kuba. Und bald verschlägt es mich nach Sinaloa, der Heimat vieler Narcos, wo ich ein Waisenhaus für Kinder besuche, deren Eltern dem Drogenkrieg zum Opfer gefallen sind.

Vielleicht ist das alles ja auch Stoff für ein drittes Buch?

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