Die kleine Inselgruppe ist ein wahres Paradies mitten im Indischen Ozean. Sansibar, das sind endlos weite Traumstrände, wohlduftende Gewürze und eine reiche Kultur mit vielen Einflüssen.

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    Was einen Sansibar Urlaub ausmacht

    Die Inselgruppe befindet sich vor der Ostküste Afrikas und besteht aus der Hauptinsel Unguja, der etwas kleineren Insel Pemba und mehreren noch kleineren Inseln. “Sansibar” ist die Bezeichnung der gesamten Inselgruppe. Besonders beliebt sind die Trauminseln im Anschluss einer Tansania Reise um an den insgesamt 85 Kilometer langen Küstenabschnitten Sansibars auszuspannen. Als halbautonomer Staat Tansanias ist die Überfahrt nach Sansibar schnell und einfach. Die Nordküste ist besonders bekannt für ihre wunderschönen Strände. Doch es erwarten einen auch zahlreiche Buchten, seichte Hügelketten, Sumpfgebiete, flache Täler und unzählige Korallenriffe auf Sansibar.

    Bekannt wurde Sansibar zum einen durch den Anbau und Export von Gewürznelken, Muskat, Zimt und Pfeffer, was noch heute Hauptwirtschaftsfaktor des Staates ist. Zum anderen auch durch den Sklavenhandel, dessen Zeugnisse noch heute auf den Inseln präsent sind. Einst wurde der Staat von Arabern besiedelt. Später kämpften einige Nationen um die Herrschaft über Sansibar. Heute ist das Volk bunt gemischt und die schwarzafrikanische Kultur von arabischen und indischen Einflüssen geprägt. Genau diese Mischung macht das Leben auf Sansibar so spannend.

    Für Sansibar sprechen viele Dinge: die wundervollen Strände, die spannende Altstadt Stone Town, die herrlichen Gewürze, die exotischen Märkte, die herausragende Kultur und das breite Angebot an Wassersport und Freizeitaktivitäten.

    Verschmelzung der Kulturen in Stone Town

    Stone Town ist die Altstadt von Sansibar-Stadt im Westen Ungujas. Wenn man ihr einen Besuch abstattet, wird man merken, warum sie zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die Häuser der Stadt sind aus weißem Korallenstein erbaut und überall prangen die großen Stadthäuser der einstigen arabischen Oberschicht. Die Einflüsse arabischer, indischer, persischer und schwarzafrikanischer Kultur sind deutlich spürbar, so wirkt die Stadt sehr ursprünglich, aber auch unheimlich lebendig.

    Man sollte unbedingt das House of Wonders besuchen. Dieses befindet sich an der Uferpromenade und ist ein ehemaliger Zeremoniepalast des Sultans aus dem 19. Jahrhundert. Das Besondere: es war damals das erste moderne Haus mit fließend Wasser, Strom und sogar einem Aufzug. Heute beherbergt es das National Museum of Zanzibar. Unmittelbar in der Nähe befindet sich der pompöse Sultanspalast, in dem das Palace Museum ist. Vom oberen Stockwerk des Palastes hat man übrigens eine tolle Aussicht auf die Hafenbucht von Stone Town.

    Weitere Highlights der Altstadt sind das Arabische Fort, welches in der Funktion als Festung mal zu einem Gefängnis wechselte, dann ein Marktplatz war und heute für Konzerte genutzt wird, die Old Dispensary, eine alte Apotheke und Klinik und heutiges Stone Town Cultural Center mit beeindruckender Architektur und die Anglikanische Kathedrale, die auf dem ehemaligen Sklavenmarkt steht und an der Stelle des Baumes, an dem die Sklaven angekettet wurden, einen Altar zeigt.

    Unbedingt besuchen sollte man auch einen der bunten Märkte von Stone Town. Der Forodhani Garden ist besonders beliebt. Der Nachtmarkt bietet eine besonders große Vielfalt an einheimischen Speisen und hat sich zudem zu einem zentralen Treffpunkt entwickelt, an dem Einheimische sich abends regelmäßig treffen und das leckere Essen genießen. Eine interessante Besonderheit auf Sansibar ist die Cholo Bar an der Westküste. Diese ausgefallene Bar wurde von einem legendären Piraten gegründet. Während der sogenannten Mondscheinfeste werden die Leute mit Booten abgeholt und an einen geheimen Ort gebracht, wo sie bis in den Morgengrauen ausgelassen feiern.

    Die schönsten Strände Sansibars

    Für das perfekte Strandleben ist die Nordküste berühmt. Hauptreiseziel ist der Ort Nungwi. Früher war es ein verschlafenes, kleines Fischerdorf, heute ist es das meistbesuchteste Strandresort der Insel. Dafür sprechen der wunderschöne Sandstrand, das herrliche Wasser und das pulsierende Leben vor Ort. Abends lohnt sich ein Gang durch die Fischmärkte und an der Küste entlang, denn man hat die Gelegenheit, beim Zusammenbauen der landestypischen Boote, den Dhaus, zuzuschauen und deren Jungfernfahrt mitzuerleben. Nungwi bietet außerdem tolles Essen aus frischen Meeresfrüchten und ein ausgelassenes Nachtleben. Etwas ruhiger geht es im Ort Kwendwa zu, etwas weiter südlich von Nungwi.

    Wenn man dem Trubel des Nordens ganz umgehen, aber trotzdem den Komfort von Strandresorts genießen möchte, sollte an die Ostküste reisen. Dort ist es touristisch ruhiger als im Norden und es gibt trotzdem traumhaft weiße, endlose Sandstrände mit Kokospalmen und türkisfarbenen Wasser wie aus dem Tuschkasten. Besonders schön sind die Strände Bwejuu, Paje und Jambiani. Wassersport wie Tauchen und Schnorcheln ist natürlich auch möglich.

    Wer es ganz ursprünglich mag, dem sei die Südküste empfohlen. Diese ist touristisch kaum erschlossen und bietet ein ebenso traumhaftes Strandleben und spannende Korallenriffe. In der Gegend um Kizimkazi kann man zudem die Chance nutzen, und mit Delfinen schwimmen oder sie einfach nur beobachten.

    Die spannendsten Aktivitäten während eines Sansibar Urlaubs

    Während eines Sansibar Urlaubs darf eine Gewürztour nicht fehlen. Egal ob organisiert oder auf eigene Faust. Es lohnt sich, durch die Märkte zu schlendern und an Vanille, Nelken, Muskat und anderen leckeren Gewürzen zu schnuppern.

    Vor dem Hafen von Stone Town kann man die kleine Insel Changuu Island sehen. Da die Gebäude auf der Insel ursprünglich als Gefängnisse erbaut wurden, trägt sie auch den Namen “Prison Island”. Heute stehen dort viele Hotelanlagen und man kann dort exklusiv die bekannten Riesenschildkröten beobachten.

    Naturbegeisterte sollten das letzte zusammenhängende Waldgebiet auf Unguja nicht verpassen. Der Jozani Forest beheimatet auf 50 Quadratkilometern unzählige Vögel, Schlangen, kleine Raubtiere sowie die berühmten Stummelaffen.

    Neben den fantastischen Stränden und dem damit verbundenen idealen Badeurlaub bietet Sansibar perfekte Bedingungen für aufregenden Wassersport. Die Wassertemperaturen halten sich bei traumhaften 24 bis 27 Grad. Taucher und Schnorchler werden es hier lieben. Die eindrucksvollen Unterwasserlandschaften mit unzähligen Korallenriffs bringen einen einzigartigen Fischreichtum des Indischen Ozeans hervor. Es gibt viele Tauchspots, Tauchresorts und auch Tauchschulen. Es lohnt sich auch, nicht nur auf den Hauptinseln zu verbleiben, sondern auch die unberührten Riffe der kleineren Inseln wie Mnema Island oder Bawe Island zu entdecken.

    Was man sonst noch wissen sollte

    Währung & Geld Die Währung in Sansibar ist wie in Tansania der Schilling. Bargeld kann man auf Sansibar nur in Stone Town abheben, am besten mit der Kreditkarte. Daher ist es ratsam, immer genügend Bargeld dabei zu haben. Auch US-Dollar wird an manchen Orten akzeptiert.

    Sprache Die Landessprache auf Sansibar ist Kisuaheli. Man kommt aber auch mit Englisch sehr gut zurecht.

    Einreisebestimmungen Da Sansibar quasi zu Tansania gehört, gelten die Einreisebestimmungen nach Tansania. Demzufolge wird ein Visum benötigt. Dieses kann bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania beantragt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, bei Einreise an den internationalen Flughäfen, am Seehafen Sansibar sowie an großen Grenzübergängen ein Visum zu erwerben. Dieses muss vor Ort mit US-Dollar oder Euro bezahlt werden. Es ist jedoch ratsamer, sicherheitshalber den Betrag in US-Dollar bereit zu halten.

    Flug Die meisten Reisenden besuchen Sansibar nach einem Aufenthalt in Tansania. Von der dortigen Stadt Daressalaam ist die Anreise nach Sansibar einfach und schnell. Man kann entweder mit dem Flugzeug ca. 15 Minuten fliegen oder mit der Fähre ca. 45 Minuten fahren. Wer direkt aus Deutschland nach Sansibar reisen möchte, muss mit einem oder zwei Zwischenlandungen rechnen. Diese sind meist in Maskat, Mombasa, Dubai oder Nairobi.

    Wetter & Reisezeit für einen Sansibar Urlaub

    Auf Sansibar herrscht tropisches Klima mit zwei Regenzeiten. Die große Regenzeit tritt von Ende März bis Ende Mai auf, während die kleine Regenzeit von November bis Dezember andauert. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf nur sehr gering. Es herrschen stets heiße Temperaturen von 25 bis über 30 Grad in den heißesten Monaten.

    Prinzipiell ist Sansibar ein ganzjähriges Reiseziel, denn die Temperaturen sind stets ideal zum Baden, Tauchen und Schnorcheln. Man sollte trotzdem die Regenzeiten im Auge behalten. Daher empfehlen sich besonders die Trockenzeitmonate Juni bis Oktober sowie Januar bis Februar. Diese liegen zwar auch genau in der touristischen Hauptsaison, durch den starken Regen in den anderen Monaten kann es jedoch passieren, dass die Straßen nicht mehr befahrbar sind und einige Unterkünfte geschlossen haben.

    Wie viel kostest ein Sansibar Urlaub?

    Das Preisniveau auf Sansibar soll ein wenig höher als das in Tansania und ungefähr ähnlich dem europäischen sein. Was Unterkünfte angeht, so findet sich für jeden Geldbeutel etwas. Es gibt sowohl einfache Strandhütten als auch gehobene Hotelanlagen. Tendenziell sind die Preise an der Ostküste jedoch höher als im Westen oder im Süden der Hauptinsel. Prinzipiell gilt, dass sich das Reisebudget an persönliche Standards und an das Vorhaben vor Ort anpassen lassen.

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